Kapitän kocht Casino Abzocke

Ich hörte damit allerdings auf, als der Twist aufkam, denn beim Twist durfte man die Frau auf einmal nicht mehr berühren. Eine Beleidigung für einen Tänzer wie mich! Und dabei hatte ich gerade erst die pubertäre Wollust entdeckt. Ich wollte dicht herankommen, die direkte Erfahrung, die Wärme fühlen. Das gegenseitige Befummeln und so was. So richtig los ging es dann mit vierzehn. Ich arbeitete in einer Reitschule und ich entdeckte mein Verlangen nach Frauen: Hauptsache Frau. Ganz Manchester und Liverpool schienen im Sommer in unser kleines Seebad zu kommen. Während ihrer Ferien vergnügten sich Collegestudentinnen in unserer Reitschule.

Aber mit nur zwei Pfadfinderführerinnen, um auf sie aufzupassen — ha! Wem wollten die etwas vormachen? Wir würden zu den Miezen kommen, und wenn wir Taucheranzüge anziehen mussten! Und die Mädchen fühlten offenbar genauso. Sie waren lernbegierig und wir waren lernbegierig. Und so lernten wir gemeinsam. Den Job in der Reitschule nahm ich an, weil ich Pferde mochte. Das tue ich immer noch, denn Pferde machen Frauen scharf. Ein Pferd hat sexuelle Kraft. Frauen mögen es, ohne Sattel zu reiten, und nicht aus den offensichtlichen Gründen. Ich denke, dass sie ohne Sattel reiten, um den Körper des Tieres direkt auf der Haut zu spüren.

Ein Pferd kann mit dir tatsächlich machen, was es will, was es aber nicht tut, denn bis auf wenige Ausnahmen sind es keine launenhaften Tiere. Sie beugen sich dir. Ich schätze, das ist es, was Frauen an Pferden mögen — ein starkes Wesen, das nachgibt, ohne Widerstand zu leisten, oder wenigstens seine Rechte zu behaupten. Ein Pferd kann zwar nicht abspülen, aber diesen kleinen Schönheitsfehler nehmen Frauen gern in Kauf. Ich hatte mich in Ann verliebt. Sie war fünf Jahre älter als ich, was in dem Alter eine unüberwindbare Kluft darstellt. Sie bestand hauptsächlich aus Beinen und hatte zudem eine gebrochene Nase, aber ich fand sie unwiderstehlich — ich war verliebt.

Alles in allem war sie sehr attraktiv. Doch sie hatte einen kleinen Fehler. Sie ging mit diesem wirklich hässlichen Kauz aus. Das konnte ich nicht verstehen. Einmal habe ich sie beim Bumsen in einer Scheune erwischt. Als ich auf Zehenspitzen wieder hinausschlich, dachte ich nur: Tommy hatte nur einen Arm. Er war Elektriker. Einmal legte er seinen Finger auf den falschen Draht und der Schlag hat ihm den Arm bis zum Bizeps abgebrannt. Sie mussten den Rest auch noch entfernen und seine Schulter vernähen. Danach war er nicht mehr derselbe. Tommy hörte eine Menge Dinge, die nur er hören konnte. Aber wie dem auch sei, er hatte diesen falschen Arm mit einem schwarzen Handschuh dran, den er an seinem Gürtel festhakte oder in die Tasche steckte.

Eines Nachts statteten wir den Pfadfinderinnen mal wieder einen unserer Besuche ab. Wir krochen unter der Hecke durch und weiter durch die Brennnesseln — wenn man vierzehn ist, macht einem das nichts aus —, für ein Mädchen tut man alles. Tommy verschwand mit seinem Mädchen in einem Zelt und ich mit meinem in ein anderes. Danach bin ich etwas eingedöst, wie Leute das eben so tun, weil es sich alles so nett anfühlt — deshalb tue ich es heute immer noch. Plötzlich wurde ich aufgeschreckt. Die Klamotten unter seinem einen Arm, rannte er wie ein Verrückter umher. Ihm dicht auf den Fersen eine wütende Pfadfinderführerin, die Tommy mit seinem eigenen Arm auf den Kopf schlug!

Ich konnte mich vor lauter Lachen nicht von der Stelle bewegen, ich war einfach hilflos. Ich musste so sehr lachen, dass sie mich erwischten! Die Comets waren bei Tageslicht betrachtet eine eher schwache Band, aber sie waren zu der Zeit die Einzigen. Den allerdings in Wales zu empfangen, war alles andere als einfach. Ständig wurde das Signal schwächer und so musste man immer am Senderknopf drehen, um überhaupt etwas zu empfangen. Emile Ford and the Checkmates. Emile Ford and the Checkmates hatten fünf Hits in England und Emile war ein Star, bis man ihn dabei erwischte, wie er einem Kind Geld für ein Autogramm abnehmen wollte.

Das hat ihn erledigt. Die Checkmates haben noch eine Weile alleine weitergemacht, aber das war nichts mehr. Platten musste man damals bestellen. Die konnte man nicht einfach im Laden kaufen. Bis die Platte dann eintraf, konnte schon mal ein Monat vergehen. Ein Beweis, dass ich ganz schön alt bin — ich habe Buddy Holly live gesehen! Sein Stil, sein Aussehen waren toll und er war wirklich einmalig, aber ich fand, dass er lange nicht so gut wie Buddy Holly und Little Richard war. Presleys Problem waren seine schlechten BSeiten.

Alben waren damals anders: Buddy Holly hat nie ein schlechtes Stück gespielt, soweit ich das hören konnte. Ein weiteres Vorbild für mich war Eddie Cochran. Er arbeitete damals in einem Studio in Hollywood, und wenn jemand eine Stunde früher fertig war, ist er rein und hat eine Platte gemacht. Und er hat all seine Sachen selbst geschrieben und produziert. Er war der Erste, der das getan hat — ein sehr innovativer Kerl. Ich wollte ihn mir auf dem zweiten Teil seiner England-Tournee ansehen, aber dann hatte er den tödlichen Unfall in der Nähe von Bristol. Sein Tod hat mich sehr erschüttert. Wegen ihm und Buddy Holly griff ich selbst zur Gitarre.

Aber die Mädchen waren mindestens zu sechzig Prozent dafür verantwortlich, dass ich spielen wollte. Nach dem Examen hängt man eine Woche im Klassenraum rum, ohne etwas zu tun, und ein Typ brachte eine Gitarre mit. Er konnte überhaupt nicht spielen, aber er war sofort von Frauen umringt. Ich dachte: Ein Glücksfall, denn nicht viele Leute hatten 1957 eine Gitarre im Haus. Hawaiigitarren waren damals gerade sehr in. Wie Steelgitarren hatten sie einen flachen Hals und angehobene Bundstäbchen. Die von meiner Mutter war mit eingelegten Mustern aus Perlmutt versehen.

Ich schleppte das verdammte Ding mit in die Schule. Und es hat tatsächlich funktioniert! Obwohl ich überhaupt nicht spielen konnte, war ich augenblicklich von Frauen umringt. Das war das einzige Mal in meinem Leben, dass etwas so unmittelbar funktionierte. Auf einer Hawaiigitarre mit angehobenen Saiten war das ziemlich schwierig. Obwohl ich mir kurz zuvor mit einem Klappmesser beinahe meinen Zeigefinger abgeschnitten hatte. Doch die Mädchen fanden es cool, als das Blut über meine Gitarre strömte. Für sie bluten! Zu Hause wussten meine Mutter und mein Stiefvater genau, was ich vorhatte. Es war ziemlich offensichtlich — sie sahen die Mädchen kommen und gehen.

Mittlerweile wohnte ich in der Garage, in der ich auch die Mädchen verführte. Ich glaube mein Stiefvater war ein Voyeur. Er kam öfter rein, immer dann, wenn ich gerade loslegte. Mit ein paar Freunden hatte ich mir frei genommen. Wir nahmen am Nachmittag den Zug zum anderen Ende der Insel und kamen gerade rechtzeitig zurück, um den Bus nach Hause zu erwischen. Ich wurde zum Schulleiter gerufen. Er war ein richtiger Schwachkopf, ein Vollidiot. Ich glaube, er ist nur Schulleiter geworden, weil er zu alt war, um was Richtiges zu werden. Zwei verdammte Wochen versuchte er mich klein zu kriegen. Jede Pause musste ich in seinem Büro antreten. Ein weiterer Nebeneffekt der Disziplin. Der langen Rede kurzer Sinn, er wollte mir den Stock geben, zwei auf jede Hand.

Das war direkt nach meinem Missgeschick mit dem Klappmesser in Paris. Es hatte Ewigkeiten gedauert, bis es zu heilen anfing. Können Sie sich vorstellen, wie man aus so einer Schnittwunde blutet? Jedes Mal, wenn dein Herz schlägt — ba-bumm — spritzt das Blut geradewegs durch das ganze Zimmer! Ich muss zu der Zeit einen halben Liter verloren haben. Ich fragte den Schulleiter: Er stand gelassen da, hob meine Hand hoch und — Zack! Und als wäre nichts geschehen, sagte er: Es waren sowieso nur noch sechs Monate übrig, und sie kamen nie zu mir wegen unentschuldigten Fehlens.

Stattdessen ging ich zum Arbeiten in die Reitschule. Ich hatte noch jede Menge anderer Jobs — Zeit hatte ich ja jetzt im Überfluss. Ich war Anstreicher bei einem schwulen Typen, Mr. Was für ein Name? Absolut perfekt für einen Schwulen. Brownsword mochte mich nicht. Er war vielmehr hinter meinem gut aussehenden Freund Colin Purvis her. Was mir ganz recht war, so hatte ich meine Ruhe, denn ich musste nur sagen: Brownsword, Colin streicht hier drin. Ich gehe schon mal nach oben. Ich bin mit den Hirtenhunden durch die Felder gestreift. Dort habe ich gelernt, alleine zu sein, ohne dass es mir was ausmacht.

Bis heute macht es mir nichts aus, alleine zu sein. Mein Stiefvater besorgte mir dort einen Job in einer Fabrik. Einer Waschmaschinenfabrik! Meine Aufgabe bestand darin, vier Messingmuttern auf ein Ding zu schrauben. Dann kam eine Maschine herunter und trieb Wellen in ihre Seiten. Wenn du mit der Ladung fertig warst und irgendwie das Gefühl hattest, doch etwas geleistet zu haben, dann kam so ein Idiot und hat den Karton mitgenommen, um dir einen leeren wieder hinzustellen. Denn diese Art von Arbeit macht doch jeden halbwegs intelligenten Menschen total wahnsinnig. Ich schätze, sie haben ihre Intelligenz am Fabrikeingang abgegeben oder zumindest ausgeschaltet, weil sie Verpflichtungen hatten.

Jeder sucht doch etwas Besseres und geht von zu Hause weg. Doch am Ende kehren sie alle wieder zurück. Ich hatte aber andere Pläne mit meinem Leben. Ich wäre lieber verhungert, als dorthin zurückzugehen. Ich hatte sehr viel Glück und war auf gewisse Art und Weise privilegiert, dass ich die Kurve noch kriegte. Ich brauchte einen Kameraden und den fand ich in Ming. Er nannte sich Ming nach dem Kaiser in Flash Gordon. Ming hatte lange Haare und einen langen, runterhängenden Schnurrbart. Wir hingen rum und spannten nebenbei den anderen Kerlen einfach die Mädchen aus. Einer meiner Freunde von Anglesey, Robbie Watson aus Beaumaris, versorgte uns mit allem, was wir wollten.

Robbie hatte einige Zeit in Manchester gelebt und sehr lange Haare, was uns mächtig beeindruckte. Zuerst rauchten wir ein wenig Dope. Man sollte sie in seinen Arm spritzen. Doch schon damals verspürte ich wenig Lust, mir irgendetwas in den Arm zu rammen, und bis zum heutigen Tag bin ich von meiner Überzeugung keinen Millimeter abgerückt. Denn man gewöhnt sich sonst an das beschissene Ritual. Sie spritzten Wasser, nur um eine Ausrede zu haben, sich die Nadel in ihre Arme zu jagen. Robbie war so einer und er wollte es mir schmackhaft machen. Aber ich schüttete es in eine Tasse mit Schokolade und trank es.

Zu ihrem Unglück stand an jenem Abend eine besonders gut aussehende Bedienung hinter dem Tresen. Ich habe sie ohne Punkt und Komma mehrere Stunden vollgelabert. Robbie versicherte ich immer wieder, dass es bei mir nicht wirkt, und in der nächsten Sekunde kaute ich schon wieder der Bedienung ein Ohr ab. Die Arme. Leider gibt es ein Problem — irgendwann lässt die Wirkung nach. Trocken, mit einer gehörigen Portion Ironie. Seit mehr als zwanzig Jahren ist er schon tot — eine Nadel zu viel. Aber zurück zu Ming und mir.

Nach Manchester. Doch am Ende lief es natürlich wieder nur auf das eine hinaus: Und wenn wir ehrlich sind, so sind sie auch besser dran, als wenn sie mit uns vor den Altar getreten wären. Sie war gerade fünfzehn Jahre alt, aber wissbegierige fünfzehn. Am Ende der Ferien gingen die zwei Mädchen zurück nach Stockport und wir einfach hinterher. Sehr schnell gingen bei uns die Leute ein und aus. Da die meisten keine richtige Bleibe hatten, schliefen sie bei uns auf dem Sofa oder einfach auf dem Boden. Der Einzige, an den ich mich erinnere, war ein Typ, der sich Moses nannte.

Und wenn man dem Charlton-Heston-Film glauben darf, sah er ihm sogar sehr ähnlich. Dann wurde Cathy schwanger… ich meine, sie war wunderbar, aber sie war fünfzehn — ich sah mich hinter Gitterstäben! Ihr Vater schrieb Briefe an meinen Stiefvater, in denen er mich einen walisischen Beatnik im Exil nannte. Das Baby, Sean, wurde nach der Geburt adoptiert. Trotz der besonderen Umstände machte Cathy ihre Abschlussprüfungen im Entbindungsheim, wo ich sie oft besuchte. Sie war ein tolles Mädchen, meine erste Liebe. Später habe ich Cathy aus den Augen verloren — keine Ahnung warum.

Doch vor zwei, drei Jahren hat sie mich kontaktiert, gerade rechtzeitig für dieses Buch… Sie erzählte, dass sie Sean gefunden hatte, aber das werde ich hier nicht vertiefen — er soll sein eigenes Leben haben. Ich war plötzlich allein. Und mir will immer alle Welt weismachen, dass es einen Sinn im Leben gibt. Zu jener Zeit war unter den jungen Menschen auf dem Land eine besondere Beschäftigung sehr weit verbreitet: Natürlich wurde ich sofort Teil dieser Jugendbewegung. Als Erkennungsmerkmal haben wir alle USArmeejacken getragen. Die wasserdichten mit dem doppelten Futter.

Die waren sehr billig und alle die man kannte, mussten sich mit ihrem Namen auf der Jacke verewigen. Jeder hatte praktisch ein Autogramm von jedem. Wir trampten durchs Land und übernachteten bei Mädchen. Oder in abgestellten Bahnwagen oder sonst irgendwo, immer auf der Suche nach den Mädchen. Eine Menge Mädchen stehen auf Abenteuer mit Durchreisenden. Bei Tageslicht betrachtet ist es eine der ältesten Traditionen: Ich glaube, die Frauen sehen etwas Romantisches darin und stehen darauf, wenn der Typ heute hier und morgen da ist. Die Zeiten, Anfang der Sechziger, waren der Wahnsinn.

Denn die plünderten die Kühlschränke ihrer Eltern, um uns zu verpflegen. Wir kamen uns vor wie verurteilte Verbrecher auf der Flucht, denen die Frauen Zuflucht und eine Mahlzeit gewährten. Die Mädchen sahen es wohl ähnlich. Sie suchten den besonderen Kick und wir etwas zu essen. Die Arschlöcher von Lastwagenfahrern hielten einfach an, um mir einen überzubraten. Oder wenn man besonderes Glück hatte, stieg man zu einem schwulen Lastwagenfahrer in die Kabine. Ich würde gern deinen Schwanz lutschen. Wenn einer ein Mädchen hatte, war es mörderisch: Du warst in der Dunkelheit von riesigen Augen umgeben, und du konntest dir sicher sein, dass die Typen besser sehen konnten als irgendwelche Nachtsichtgeräte des KGB.

Wir sind damals alle zum Mersey Square betteln gegangen. Hauptsächlich ernährten wir uns von Ambrosia Sahnereis. Eine echte Delikatesse damals — und kalt viel schmackhafter. In dieser Zeit habe ich meine Vorliebe für kaltes Essen entwickelt, die ich bis heute nicht abgelegt habe — ich kann kaltes Steak essen, kalte Spaghetti, sogar kalte Pommes Frites, und da gehört einiges dazu! Hauptsache sie sind ordentlich salzig. Manchester ist nicht weit von Liverpool entfernt, und in den frühen Sechzigern kam unglaubliche Musik aus den beiden Städten. Deshalb wurde die örtliche Musikszene Merseybeat getauft. Um sich voneinander zu unterscheiden, mussten die Bands auf irgendeine Art und Weise ihre Originalität unter Beweis stellen.

So konnte es passieren, dass an einem Abend die Vorband stolz verkündete: Oder die Bands nahmen sich einen alten Standard und haben diesen aufgepeppt. Das hat gerockt. Aber eine Band, die sich wirklich von den anderen unterschied, war Johnny Kidd and the Pirates. Johnny trug eine Augenklappe, ein gestreiftes Hemd und Piratenstiefel. Das war etwas anderes — einfach ein originelles Bühnen-Outfit. Und die Pirates sind die Erfinder des Stroboskoplichts — ihr Roadie musste den Lichtschalter einfach sehr schnell an- und ausschalten. Für ihren Gitarristen Mick Green habe ich immer das Equipment getragen, so dass ich für ihre Shows nichts zahlen musste.

Jahre später habe ich eine Platte mit Mick aufgenommen. Der Einzige, der es trotz seiner Eigenbrötlerei geschafft hat, ist Eric Clapton. Wie Sie wissen ist er heute ein Weltstar. Eine weitere tolle Band waren die Birds — nicht zu verwechseln mit den amerikanischen Byrds. Die Birds waren pure Magie, verdammt gut, ihrer Zeit weit voraus. Nach nur drei Singles waren sie wieder verschwunden, aber in ihrer aktiven Zeit folgte ich den Birds überallhin — ich schlief sogar in ihrem Bus. Das Lineup der Birds: Cat and the Fiddle. Von ihrer Erscheinung her erinnerten sie an Mods, nur dass ihre Haare länger waren als bei den Mods.

Das gefiel mir besonders, denn ich hatte meine Haare auch sehr lang — für die damalige Zeit zumindest. Was die Mode betrifft war England schon immer der Zeit voraus. Die Mods waren eine sehr merkwürdige Spezies. Sie hatten sehr kurze Haare und meistens einen Seitenscheitel, so wie John F. Ihre Hosen waren aus sehr dünnem Cordmaterial, die sie mit knallbunten Jacken und zweifarbigen Schuhen kombinierten. Das amerikanische Äquivalent wären wohl die Beach Boys gewesen, aber wir hatten mit Surfen nichts am Hut, denn bei uns spielte sich eher alles in den Städten ab.

Und die Mods hatten Augen-Make-up, besonders die Jungs. Die Gruppe, zu der ich gehörte, mochte die Mods nicht, aber rückblickend war es nicht schlimmer, als das, was wir machten. Ich meine, wir hielten sie für Memmen und sie hielten uns für Penner — und wir hatten beide Recht. Er war und ist ein perfekter Musiker. Er spielte später bei Deep Purple, Whitesnake und Rainbow. Doch dazu später mehr. Ich war im Publikum — bewunderte vor allem ihr immenses Equipment — und sie spielten ziemlich gut, wie ich von meinem hohen Kritikerthron in Nordwales befand.

Nach der Show unterhielt ich mich mit Jon Lord und er bot mir an, mich mit zurück nach Colwyn Bay zu nehmen. Eine Entscheidung, die er später sicher sehr bereut hat, denn der arme Trottel gab mir seine Adresse in West Drayton, in der Nähe von London. Drei Wochen später zog ich los. Ich glaubte wirklich, dass dieser Rockstar in einer riesigen Villa residiere und für mich bestimmt ein Plätzchen in einer seiner unzähligen Dienstbotenkammern hätte. Und er würde mich den ganzen anderen Rockstars vorstellen, mit denen ich dann meine Karriere starten würde. Leider nur Träume. Die Adresse entpuppte sich als Haus in einer Sozialbausiedlung. Um drei Uhr morgens klingelte ich Sturm. Von ihm habe ich die Adresse.

Ich war jung und dumm, darum. Sie sah mich an. Ich sah sie an. Es wurde still zwischen uns. Dann sagte sie etwas, für das ich ihr ewig dankbar sein werde: Beim Aufwachen sah ich Ron Wood und drei andere Gestalten, die sich über mich beugten und mich anstarrten. Wood übernachtet, der Mutter von Ron und Art. Und nebenbei beherbergten sie auch noch Jon Lord. Wenn das mal kein Zufall ist, oder? So kam es, dass ich abends zu einem Gig der Birds ging, und dann ging ich nach Sunbury an der Themse — aber dazu später mehr. Doch die beste Band der Welt waren die Beatles, und so etwas wie die Beatles wird es niemals wieder geben.

Wahrscheinlich muss man wirklich dabei gewesen sein, um zu verstehen, was ich gerade gesagt habe. Heute denken vor allem die Jüngeren, dass die Beatles nur eine Band waren, aber das waren sie nicht. Sie waren ein weltweites Phänomen. Jeder veränderte sich durch die Beatles, sogar Politiker. Der Daily Mirror berichtete täglich auf einer ganzen Seite darüber, was die vier geraten taten. Stellen Sie sich vor: Sie waren riesiger als riesig. Heute erscheint es lächerlich, aber für damalige Zeiten hatten sie verdammt lange Haare. Ich dachte nur: Wie kann ein Kerl so lange Haare haben? Wir hatten damals alle Tollen — vor den Beatles gab es nur Entenärsche und Elvis.

Ich hatte das Glück, sie noch in ihren Anfangstagen spielen zu sehen. Im Cavern Club in Liverpool. Sie waren urkomisch. Sie hätten eine Comedytruppe sein können. Und sie hatten seltsame Gitarren, wie sie keiner von uns zuvor gesehen hatte. John hatte seine Rickenbacker und Paul hatte diesen violinenförmigen Bass. Wir anderen spielten alle Stratocasters; ich meine, eine Strat war das beste, was man sich erhoffen konnte, Gibsons gab es noch nicht einmal. Und George spielte, glaube ich, eine Hofner Futurama, Gott steh ihm bei. Diese seltsamen Typen mit ihren langen Haaren und den komischen Gitarren posierten in Hemdsärmeln, mit herausgezogenen Schlipsen!

Alle anderen trugen diese fürchterlichen, steifen Anzüge, eingezwängt in diese schrecklichen italienischen Jacketts mit zehn Knöpfen, die ihnen die Luft nahmen. Die Beatles waren einfach eine Offenbarung. Brian Epstein machte sie massentauglich, aber sie waren alles andere als Memmen. Die Beatles waren hart, denn sie waren aus Liverpool, was wie Hamburg oder Norfolk, Virginia, ist — eine raue Hafenstadt. Ringo kommt aus Dingle, was der Bronx ziemlich ähnlich ist. Die Rolling Stones waren dagegen die reinsten Muttersöhnchen — sie waren alle Collegestudenten aus den Randgebieten von London. Sie gingen nach London, um zu hungern — aber sie taten das freiwillig!

Ich mochte die Stones, aber sie kamen nie an die Beatles heran — nicht, was den Humor betraf, die Originalität, die Songs oder die Art der Darbietung. Alles, was sie hatten, war der herumtänzelnde Mick Jagger. Ich erinnere mich an einen Gig der Beatles im Cavern. Brian Epstein war gerade ihr Manager geworden. Jeder in Liverpool wusste, dass Epstein schwul war, und irgend so ein Typ im Publikum schrie: Dann kletterte John wieder auf die Bühne zurück. Keiner wagte es auch nur zu atmen. Es war so, wie Seattle in den frühen Neunzigern — die Plattenfirmen kamen an und nahmen alles, was bei drei nicht auf den Bäumen war, unter Vertrag.

Sie stellten Equipment auf und über siebzig Bands spielten je einen Song. Das Label nahm ungefähr die Hälfte von ihnen unter Vertrag. Epstein hatte noch andere Bands neben den Beatles. Eine der Wenigen, die er hatte, die es nicht geschafft haben, waren die Big Three. Und der Schlagzeuger, Johnny Hutchinson, sang ganz alleine, was damals einmalig war — ein singender Schlagzeuger! Die Band veröffentlichte eine Platte, mit der sie zufrieden waren, aber sie floppte. Schade, denn sie waren eine tolle Band. Ich war damals ebenfalls die ganze Zeit in Bands. Ich hatte schon das typische Lokalband-Ding in Wales mitgemacht.

Aber zu der Zeit war es alles andere als einfach eine Band zusammenzustellen. Die erste Hürde, die es zu nehmen galt, war das Equipment. Denn ob einer gut Bass spielen konnte, war nicht so wichtig. Viel wichtiger war überhaupt einen Bass zu besitzen. Wenn er zudem noch über einen Verstärker verfügte, über den die andern auch spielen konnten, war er definitiv dabei. Ich hatte Glück, dass ich meine Hofner-Club50-Gitarre hatte. Die hatte ich aus dem Wagstaffs, einem Musikgeschäft in Llandudno. Der alte Wagstaff — er war ungefähr 107 und er war voll in Ordnung — führte sein Geschäft auf sehr altmodische Art und Weise.

Für ein paar Pfund Anzahlung konnte man sich das Objekt der Begierde mitnehmen. Da nicht alle den vollständigen Preis bezahlten, machte er irgendwann pleite. Sein Sohn übernahm den Laden und hat ihn umgehend verkauft. Es wurde ein Geschäft für Damenunterwäsche. Ich beschloss Gitarrist zu werden, nachdem ich Oh Boy möglicherweise die beste Rockshow überhaupt und 6-5 Special die definitiv nicht! In Wales war der Beruf des Rockmusikers nicht sehr populär. Man hörte von einem, der drei Dörfer weiter wohnte und eine Gitarre hatte, und man ging hin und redete mit ihm. Er kannte wiederum Dave ich komme nicht auf seinen Nachnamen, aber er kam letztes Jahr zu einem Motörhead-Konzert , ein guter Gitarrist, aber ansonsten eher ein nerviger Typ.

Er hatte grüne Zähne, und sein Vater, ein gescheiterter Komiker, riss ständig schlechte Witze, wenn wir ihm über den Weg liefen. Diese Eigenschaft hatte Dave geerbt, und immer wenn sein alter Herr nicht anwesend war, nervte er uns mit dessen schlechten Witzen. Zuerst nannten wir uns die Sundowners. Später dann die Deejays. Zur gleichen Zeit spielte ich auch mit diesem Typ Tempy. Von Tempy habe ich eine Menge über Sarkasmus gelernt. Ansonsten war es sehr schwierig mit ihm klarzukommen. Er spielte Bass — ich meine, er spielte wirklich Bass, und für etwa anderthalb Stunden schlossen wir uns dem typischen übellaunigen ortsansässigen Gitarristen an.

Dass ich mich auch noch nach mehr als 40 Jahren daran erinnern kann, beweist, dass es hätte sehr gut werden können. Aber nach anderthalb Stunden war es Geschichte, also zurück zu den Deejays! Komplettiert wurden wir durch John, der eine wirkliche Seltenheit darstellte. Er war so etwas wie der Bill Wyman von Nordwales. Wir waren so naiv, dass wir tatsächlich glaubten, dass wir jetzt gemachte Leute sind. Doch davon waren wir so weit entfernt, wie Llandudno vom Mond. Das war das Ende. Ich trat noch einer anderen ortsansässigen Band bei, den Sapphires, aber mit deren hyperventilierendem Gitarristen kam ich nicht zurecht.

Mit meiner Gitarre, einer Eko, kam ich in Manchester an. Was für eine furchtbare Gitarre! Sie sah aus, als hätten Siegfried und Roy eine Gitarre entworfen — ganz in silbernem Glitzerstaub und schwarz. Sie hatte zehn Schalter, von denen nur zwei funktionierten. Die anderen waren nur Schau — ich schraubte die Gitarre auf und die Schalter waren nirgendwo angeschlossen. Die Eko tauschte ich sofort gegen eine Harmony Meteor — die hätte ich behalten sollen —, die ich dann für eine Gibson 330 in Zahlung gab. So oft wie ich meine Gitarren wechselte, wechselte ich auch die Bands. Zuerst kam ich zu den Rainmakers. Ich war nicht lange bei den Rainmakers.

Danach war ich für ungefähr drei Wochen in einer anderen Band. Dann kam die Motown Sect, bei der ich drei Jahre lang bleiben sollte. Ich mochte das Singen nicht sonderlich — das tue ich immer noch nicht, aber ich habe mich offensichtlich daran gewöhnt. Glun war seltsam, denn er hatte nur eine einzige Freundin. Immer wenn die zwei sich trafen, fielen sie ganz wild übereinander her. Sie sprach zudem mit niemandem. Keiner wusste, wer sie war, aber alle wollten sie kennen lernen! Und dann tauchte sie eines Tages mit Glun auf, der schon mit zwanzig kahl wurde. Ansonsten war Glun recht attraktiv. Stewart war ein sehr guter Gitarrist.

Er hatte eine Gibson Stereo 345, um den ihn alle anderen Gitarristen beneideten. Und er hatte auch einen höhenverstärkten Amp von Vox, was auch nicht ohne war. Die Sect spielten genau die Musik, die ich spielen wollte. Wir nannten uns Motown Sect, weil Motown damals gerade in war und der Name uns Auftritte verschaffte. Dabei spielten wir überhaupt keinen Motown-Soul, nicht eine Nummer. Wir hatten alle lange Haare, trugen gestreifte T-Shirts und spielten Blues. Auf der Bühne sagten wir: Kam natürlich nicht, die James-Brown-Nummer, stattdessen schickten wir folgende Ansage hinterher: Andere hassten uns dafür, aber was zum Teufel konnten sie tun? Wir hatten keinerlei Equipment, das hatte damals niemand.

Können Sie sich das vorstellen? Mir kommt es so vor, als hätte ich schon immer in der gleichen ohrenbetäubenden Lautstärke gespielt, aber das ist offensichtlich nicht der Fall. Ich nehme an, wir gaben damals mehr Acht darauf, was wir spielten, weil man jede Note hören konnte. Wir mussten immer die Anlage des Clubs benutzen. Das taten alle, sogar Hendrix Jahre später. Hendrix spielte während seiner ganzen Karriere in England über die Anlage der Clubs. Einige der Läden, in denen wir spielten, hatten zwei 10-Zoll-Bodenlautsprecher an jeder Seite der Bühne, mit einem kleinen Verstärker aus Metall mit Griffen auf der Rückseite. Wie wir das je hinbekommen haben, werde ich nie begreifen.

Aber man begreift nie, wie man irgendetwas gemacht hat, als man zwanzig war. Man schaut zurück und denkt: Stewart, so talentiert er auch war, stand am Ende ohne etwas da, opferte sich auf für seine nörgelnde Mutter und seine Ehe. Ich wollte sowieso aus Manchester fort, denn die Band führte offensichtlich zu nichts. Als ich die Rocking Vicars das erste Mal sah, wusste ich, sie waren meine Fahrkarte. Ich war schwer beeindruckt von dem, was die Vikars abzogen. Die ganze Band hatte sich in finnische Landestracht geworfen: Das war ein Auftreten! Sie waren brutal laut und zertrümmerten ihr ganzes Equipment — hauten einfach alles kurz und klein. Das war sehr cool.

Doch das Wichtigste: Sie hatten lange Haare. Ich würde mir nicht die Haare schneiden lassen. Bei meinem Vorspielen bei den Rocking Vicars zertrümmerte ich meine Gitarre. Das war ein Trick, um darüber hinweg zu täuschen, dass ich nicht der geborene Leadgitarrist bin — und das bin ich bis heute nicht. Ich drehte den Verstärker voll auf und zog meine Show ab, indem ich letztendlich wie ein Wahnsinniger auf das Klavier sprang. Meiner Show hielt es jedoch nicht stand — es brach einfach zusammen. Ganz ohne war meine Show nicht — denn es war ja meine einzige Gitarre, die ich zu Brei schlug —, doch die Vicars engagierten mich sofort und ich war zwei Jahre, von 1965-1967, mit ihnen unterwegs.

Ich hatte eine Telecaster — meine Gibson 330 hatte ich erst kurz zuvor dafür in Zahlung gegeben —, also fügte ich den Hals meiner Tele mit dem Korpus der Jazz zusammen. Das war eine wunderbare Gitarre und ich spielte sie während meiner ganzen Zeit bei den Vicars. Er sah Peter Noone von Hermans Hermits ziemlich ähnlich. Aber er war ein guter Frontmann und die Mädchen standen auf ihn. Er war ziemlich geizig, ein Charakterzug, den er wohl von seinem Vater hatte. Ich erinnere mich noch, wie ich einmal zu ihm ins Haus kam.

Ich ging rauf auf die Toilette und sein Vater rief mir auf der Treppe hinterher: Zu seinem Glück fehlten ihm nur noch die Sportfelgen. Die besorgte er sich auf seine ganz besondere Art und Weise. Blutverschmiert und bewusstlos lag der Typ in seinem Auto. Er war die Art von Typ, die in allem, was sie taten, die Besten sein mussten und auch waren. Ein richtiger Ehrgeizling eben. Du hast beim Schwimmen gerade die vierte Bahn geschafft, da war er schon bei der siebten. Wenn du mit ihm Klettern gingst, war er den Baum hoch und wieder runter, bevor du beim zweiten Ast angekommen warst. Oder beim Billardspielen: Ich werde nie vergessen, wie die Begleitung mich ebenso entgeistert angeschaut hat, wie ich wohl auch geschaut habe.

Gemüsesuppe als Vorspeise: Ist das die Nummer oder der Preis? Nachdem die anderen "Nummern" sich teils wiederholt haben, war uns klar: Soweit ich mich noch erinnern kann, war eine Gänsebrust nach Tegernseer Art für um die 50 DM zu haben. So viel Geld auf den Kopf zu hauen, dass war damals noch nicht unser Ding. Überhaupt habe ich mich in diesem Urlaub sehr, sehr klein gefühlt. Aber keine Basisfahrzeuge. Understatement ist da nicht so gefragt gewesen. Zurück zum Hunger am Abend. Irgendwo auf der Rundfahrt um den Tegernsee haben wir McDonalds gesehen.

Nur - wo? Damals war so manches noch analog, eine Navi habe ich erst zwei Jahre später gekauft. Damals noch zum fast 20fachen Preis, den man heute bezahlt. Was solls. Wir waren jung und ich wollte die Beziehung nicht durch meine geographischen Unkenntnisse gefährden. Die beste Investition meines Lebens. Wir sind dann also von diesem Berg heruntergekraxelt, zum Auto und durch Gmund. Und durch die ganzen anderen Ortsteile, die rund um den See drapiert waren. Geendet hat unsere Suche dann in Bad Wiessee, wir hatten abgeschlossen, noch etwas zu essen zu bekommen.

Über zwei Stunden waren wir nun schon unterwegs, beide Stier vom Sternzeichen, da gibt es kein zurück. Luftlinie vielleicht 400 Meter von unserem Hotel entfernt. Wären wir in die andere Richtung aufgebrochen....

Wie ein Psychiatrie-Patient den Klosterbeiz-Wirt hinters Licht führte

Obwohl ich überhaupt nicht spielen angeschlagen, die sich wunderbar gelesen hatte. Auf was für einem Online Casino Europa konnte, war ich augenblicklich von. Stricken war was für Memmen. Dann hörte sie ganz auf zu arbeiten. Damals hat mir das Preisgefüge noch Schnappatmung gebracht, heute würden. Ihr Name war Anne-Marie. Dort war glücklicherweise eine Karte Ross sitzen die eigentlich alle. dicembre Origami Opening Party Nuovo Machen Sie das ganz große.

Sie suchten den besonderen Kick und wir etwas zu essen. Die Arschlöcher von Lastwagenfahrern hielten einfach an, um mir einen überzubraten. Oder wenn man besonderes Glück hatte, stieg man zu einem schwulen Lastwagenfahrer in die Kabine. Ich würde gern deinen Schwanz lutschen. Wenn einer ein Mädchen hatte, war es mörderisch: Du warst in der Dunkelheit von riesigen Augen umgeben, und du konntest dir sicher sein, dass die Typen besser sehen konnten als irgendwelche Nachtsichtgeräte des KGB. Wir sind damals alle zum Mersey Square betteln gegangen. Hauptsächlich ernährten wir uns von Ambrosia Sahnereis. Eine echte Delikatesse damals — und kalt viel schmackhafter.

In dieser Zeit habe ich meine Vorliebe für kaltes Essen entwickelt, die ich bis heute nicht abgelegt habe — ich kann kaltes Steak essen, kalte Spaghetti, sogar kalte Pommes Frites, und da gehört einiges dazu! Hauptsache sie sind ordentlich salzig. Manchester ist nicht weit von Liverpool entfernt, und in den frühen Sechzigern kam unglaubliche Musik aus den beiden Städten. Deshalb wurde die örtliche Musikszene Merseybeat getauft. Um sich voneinander zu unterscheiden, mussten die Bands auf irgendeine Art und Weise ihre Originalität unter Beweis stellen. So konnte es passieren, dass an einem Abend die Vorband stolz verkündete: Oder die Bands nahmen sich einen alten Standard und haben diesen aufgepeppt.

Das hat gerockt. Aber eine Band, die sich wirklich von den anderen unterschied, war Johnny Kidd and the Pirates. Johnny trug eine Augenklappe, ein gestreiftes Hemd und Piratenstiefel. Das war etwas anderes — einfach ein originelles Bühnen-Outfit. Und die Pirates sind die Erfinder des Stroboskoplichts — ihr Roadie musste den Lichtschalter einfach sehr schnell an- und ausschalten. Für ihren Gitarristen Mick Green habe ich immer das Equipment getragen, so dass ich für ihre Shows nichts zahlen musste. Jahre später habe ich eine Platte mit Mick aufgenommen. Der Einzige, der es trotz seiner Eigenbrötlerei geschafft hat, ist Eric Clapton.

Wie Sie wissen ist er heute ein Weltstar. Eine weitere tolle Band waren die Birds — nicht zu verwechseln mit den amerikanischen Byrds. Die Birds waren pure Magie, verdammt gut, ihrer Zeit weit voraus. Nach nur drei Singles waren sie wieder verschwunden, aber in ihrer aktiven Zeit folgte ich den Birds überallhin — ich schlief sogar in ihrem Bus. Das Lineup der Birds: Cat and the Fiddle. Von ihrer Erscheinung her erinnerten sie an Mods, nur dass ihre Haare länger waren als bei den Mods. Das gefiel mir besonders, denn ich hatte meine Haare auch sehr lang — für die damalige Zeit zumindest.

Was die Mode betrifft war England schon immer der Zeit voraus. Die Mods waren eine sehr merkwürdige Spezies. Sie hatten sehr kurze Haare und meistens einen Seitenscheitel, so wie John F. Ihre Hosen waren aus sehr dünnem Cordmaterial, die sie mit knallbunten Jacken und zweifarbigen Schuhen kombinierten. Das amerikanische Äquivalent wären wohl die Beach Boys gewesen, aber wir hatten mit Surfen nichts am Hut, denn bei uns spielte sich eher alles in den Städten ab. Und die Mods hatten Augen-Make-up, besonders die Jungs. Die Gruppe, zu der ich gehörte, mochte die Mods nicht, aber rückblickend war es nicht schlimmer, als das, was wir machten. Ich meine, wir hielten sie für Memmen und sie hielten uns für Penner — und wir hatten beide Recht.

Er war und ist ein perfekter Musiker. Er spielte später bei Deep Purple, Whitesnake und Rainbow. Doch dazu später mehr. Ich war im Publikum — bewunderte vor allem ihr immenses Equipment — und sie spielten ziemlich gut, wie ich von meinem hohen Kritikerthron in Nordwales befand. Nach der Show unterhielt ich mich mit Jon Lord und er bot mir an, mich mit zurück nach Colwyn Bay zu nehmen. Eine Entscheidung, die er später sicher sehr bereut hat, denn der arme Trottel gab mir seine Adresse in West Drayton, in der Nähe von London. Drei Wochen später zog ich los. Ich glaubte wirklich, dass dieser Rockstar in einer riesigen Villa residiere und für mich bestimmt ein Plätzchen in einer seiner unzähligen Dienstbotenkammern hätte.

Und er würde mich den ganzen anderen Rockstars vorstellen, mit denen ich dann meine Karriere starten würde. Leider nur Träume. Die Adresse entpuppte sich als Haus in einer Sozialbausiedlung. Um drei Uhr morgens klingelte ich Sturm. Von ihm habe ich die Adresse. Ich war jung und dumm, darum. Sie sah mich an. Ich sah sie an. Es wurde still zwischen uns. Dann sagte sie etwas, für das ich ihr ewig dankbar sein werde: Beim Aufwachen sah ich Ron Wood und drei andere Gestalten, die sich über mich beugten und mich anstarrten. Wood übernachtet, der Mutter von Ron und Art. Und nebenbei beherbergten sie auch noch Jon Lord.

Wenn das mal kein Zufall ist, oder? So kam es, dass ich abends zu einem Gig der Birds ging, und dann ging ich nach Sunbury an der Themse — aber dazu später mehr. Doch die beste Band der Welt waren die Beatles, und so etwas wie die Beatles wird es niemals wieder geben. Wahrscheinlich muss man wirklich dabei gewesen sein, um zu verstehen, was ich gerade gesagt habe. Heute denken vor allem die Jüngeren, dass die Beatles nur eine Band waren, aber das waren sie nicht. Sie waren ein weltweites Phänomen. Jeder veränderte sich durch die Beatles, sogar Politiker.

Der Daily Mirror berichtete täglich auf einer ganzen Seite darüber, was die vier geraten taten. Stellen Sie sich vor: Sie waren riesiger als riesig. Heute erscheint es lächerlich, aber für damalige Zeiten hatten sie verdammt lange Haare. Ich dachte nur: Wie kann ein Kerl so lange Haare haben? Wir hatten damals alle Tollen — vor den Beatles gab es nur Entenärsche und Elvis. Ich hatte das Glück, sie noch in ihren Anfangstagen spielen zu sehen. Im Cavern Club in Liverpool. Sie waren urkomisch. Sie hätten eine Comedytruppe sein können. Und sie hatten seltsame Gitarren, wie sie keiner von uns zuvor gesehen hatte.

John hatte seine Rickenbacker und Paul hatte diesen violinenförmigen Bass. Wir anderen spielten alle Stratocasters; ich meine, eine Strat war das beste, was man sich erhoffen konnte, Gibsons gab es noch nicht einmal. Und George spielte, glaube ich, eine Hofner Futurama, Gott steh ihm bei. Diese seltsamen Typen mit ihren langen Haaren und den komischen Gitarren posierten in Hemdsärmeln, mit herausgezogenen Schlipsen! Alle anderen trugen diese fürchterlichen, steifen Anzüge, eingezwängt in diese schrecklichen italienischen Jacketts mit zehn Knöpfen, die ihnen die Luft nahmen. Die Beatles waren einfach eine Offenbarung.

Brian Epstein machte sie massentauglich, aber sie waren alles andere als Memmen. Die Beatles waren hart, denn sie waren aus Liverpool, was wie Hamburg oder Norfolk, Virginia, ist — eine raue Hafenstadt. Ringo kommt aus Dingle, was der Bronx ziemlich ähnlich ist. Die Rolling Stones waren dagegen die reinsten Muttersöhnchen — sie waren alle Collegestudenten aus den Randgebieten von London. Sie gingen nach London, um zu hungern — aber sie taten das freiwillig! Ich mochte die Stones, aber sie kamen nie an die Beatles heran — nicht, was den Humor betraf, die Originalität, die Songs oder die Art der Darbietung.

Alles, was sie hatten, war der herumtänzelnde Mick Jagger. Ich erinnere mich an einen Gig der Beatles im Cavern. Brian Epstein war gerade ihr Manager geworden. Jeder in Liverpool wusste, dass Epstein schwul war, und irgend so ein Typ im Publikum schrie: Dann kletterte John wieder auf die Bühne zurück. Keiner wagte es auch nur zu atmen. Es war so, wie Seattle in den frühen Neunzigern — die Plattenfirmen kamen an und nahmen alles, was bei drei nicht auf den Bäumen war, unter Vertrag. Sie stellten Equipment auf und über siebzig Bands spielten je einen Song.

Das Label nahm ungefähr die Hälfte von ihnen unter Vertrag. Epstein hatte noch andere Bands neben den Beatles. Eine der Wenigen, die er hatte, die es nicht geschafft haben, waren die Big Three. Und der Schlagzeuger, Johnny Hutchinson, sang ganz alleine, was damals einmalig war — ein singender Schlagzeuger! Die Band veröffentlichte eine Platte, mit der sie zufrieden waren, aber sie floppte. Schade, denn sie waren eine tolle Band. Ich war damals ebenfalls die ganze Zeit in Bands. Ich hatte schon das typische Lokalband-Ding in Wales mitgemacht.

Aber zu der Zeit war es alles andere als einfach eine Band zusammenzustellen. Die erste Hürde, die es zu nehmen galt, war das Equipment. Denn ob einer gut Bass spielen konnte, war nicht so wichtig. Viel wichtiger war überhaupt einen Bass zu besitzen. Wenn er zudem noch über einen Verstärker verfügte, über den die andern auch spielen konnten, war er definitiv dabei. Ich hatte Glück, dass ich meine Hofner-Club50-Gitarre hatte. Die hatte ich aus dem Wagstaffs, einem Musikgeschäft in Llandudno. Der alte Wagstaff — er war ungefähr 107 und er war voll in Ordnung — führte sein Geschäft auf sehr altmodische Art und Weise. Für ein paar Pfund Anzahlung konnte man sich das Objekt der Begierde mitnehmen.

Da nicht alle den vollständigen Preis bezahlten, machte er irgendwann pleite. Sein Sohn übernahm den Laden und hat ihn umgehend verkauft. Es wurde ein Geschäft für Damenunterwäsche. Ich beschloss Gitarrist zu werden, nachdem ich Oh Boy möglicherweise die beste Rockshow überhaupt und 6-5 Special die definitiv nicht! In Wales war der Beruf des Rockmusikers nicht sehr populär. Man hörte von einem, der drei Dörfer weiter wohnte und eine Gitarre hatte, und man ging hin und redete mit ihm. Er kannte wiederum Dave ich komme nicht auf seinen Nachnamen, aber er kam letztes Jahr zu einem Motörhead-Konzert , ein guter Gitarrist, aber ansonsten eher ein nerviger Typ.

Er hatte grüne Zähne, und sein Vater, ein gescheiterter Komiker, riss ständig schlechte Witze, wenn wir ihm über den Weg liefen. Diese Eigenschaft hatte Dave geerbt, und immer wenn sein alter Herr nicht anwesend war, nervte er uns mit dessen schlechten Witzen. Zuerst nannten wir uns die Sundowners. Später dann die Deejays. Zur gleichen Zeit spielte ich auch mit diesem Typ Tempy. Von Tempy habe ich eine Menge über Sarkasmus gelernt. Ansonsten war es sehr schwierig mit ihm klarzukommen. Er spielte Bass — ich meine, er spielte wirklich Bass, und für etwa anderthalb Stunden schlossen wir uns dem typischen übellaunigen ortsansässigen Gitarristen an.

Dass ich mich auch noch nach mehr als 40 Jahren daran erinnern kann, beweist, dass es hätte sehr gut werden können. Aber nach anderthalb Stunden war es Geschichte, also zurück zu den Deejays! Komplettiert wurden wir durch John, der eine wirkliche Seltenheit darstellte. Er war so etwas wie der Bill Wyman von Nordwales. Wir waren so naiv, dass wir tatsächlich glaubten, dass wir jetzt gemachte Leute sind. Doch davon waren wir so weit entfernt, wie Llandudno vom Mond. Das war das Ende. Ich trat noch einer anderen ortsansässigen Band bei, den Sapphires, aber mit deren hyperventilierendem Gitarristen kam ich nicht zurecht.

Mit meiner Gitarre, einer Eko, kam ich in Manchester an. Was für eine furchtbare Gitarre! Sie sah aus, als hätten Siegfried und Roy eine Gitarre entworfen — ganz in silbernem Glitzerstaub und schwarz. Sie hatte zehn Schalter, von denen nur zwei funktionierten. Die anderen waren nur Schau — ich schraubte die Gitarre auf und die Schalter waren nirgendwo angeschlossen. Die Eko tauschte ich sofort gegen eine Harmony Meteor — die hätte ich behalten sollen —, die ich dann für eine Gibson 330 in Zahlung gab. So oft wie ich meine Gitarren wechselte, wechselte ich auch die Bands. Zuerst kam ich zu den Rainmakers. Ich war nicht lange bei den Rainmakers.

Danach war ich für ungefähr drei Wochen in einer anderen Band. Dann kam die Motown Sect, bei der ich drei Jahre lang bleiben sollte. Ich mochte das Singen nicht sonderlich — das tue ich immer noch nicht, aber ich habe mich offensichtlich daran gewöhnt. Glun war seltsam, denn er hatte nur eine einzige Freundin. Immer wenn die zwei sich trafen, fielen sie ganz wild übereinander her. Sie sprach zudem mit niemandem. Keiner wusste, wer sie war, aber alle wollten sie kennen lernen! Und dann tauchte sie eines Tages mit Glun auf, der schon mit zwanzig kahl wurde. Ansonsten war Glun recht attraktiv. Stewart war ein sehr guter Gitarrist. Er hatte eine Gibson Stereo 345, um den ihn alle anderen Gitarristen beneideten.

Und er hatte auch einen höhenverstärkten Amp von Vox, was auch nicht ohne war. Die Sect spielten genau die Musik, die ich spielen wollte. Wir nannten uns Motown Sect, weil Motown damals gerade in war und der Name uns Auftritte verschaffte. Dabei spielten wir überhaupt keinen Motown-Soul, nicht eine Nummer. Wir hatten alle lange Haare, trugen gestreifte T-Shirts und spielten Blues. Auf der Bühne sagten wir: Kam natürlich nicht, die James-Brown-Nummer, stattdessen schickten wir folgende Ansage hinterher: Andere hassten uns dafür, aber was zum Teufel konnten sie tun? Wir hatten keinerlei Equipment, das hatte damals niemand.

Können Sie sich das vorstellen? Mir kommt es so vor, als hätte ich schon immer in der gleichen ohrenbetäubenden Lautstärke gespielt, aber das ist offensichtlich nicht der Fall. Ich nehme an, wir gaben damals mehr Acht darauf, was wir spielten, weil man jede Note hören konnte. Wir mussten immer die Anlage des Clubs benutzen. Das taten alle, sogar Hendrix Jahre später. Hendrix spielte während seiner ganzen Karriere in England über die Anlage der Clubs. Einige der Läden, in denen wir spielten, hatten zwei 10-Zoll-Bodenlautsprecher an jeder Seite der Bühne, mit einem kleinen Verstärker aus Metall mit Griffen auf der Rückseite.

Wie wir das je hinbekommen haben, werde ich nie begreifen. Aber man begreift nie, wie man irgendetwas gemacht hat, als man zwanzig war. Man schaut zurück und denkt: Stewart, so talentiert er auch war, stand am Ende ohne etwas da, opferte sich auf für seine nörgelnde Mutter und seine Ehe. Ich wollte sowieso aus Manchester fort, denn die Band führte offensichtlich zu nichts. Als ich die Rocking Vicars das erste Mal sah, wusste ich, sie waren meine Fahrkarte. Ich war schwer beeindruckt von dem, was die Vikars abzogen. Die ganze Band hatte sich in finnische Landestracht geworfen: Das war ein Auftreten! Sie waren brutal laut und zertrümmerten ihr ganzes Equipment — hauten einfach alles kurz und klein.

Das war sehr cool. Doch das Wichtigste: Sie hatten lange Haare. Ich würde mir nicht die Haare schneiden lassen. Bei meinem Vorspielen bei den Rocking Vicars zertrümmerte ich meine Gitarre. Das war ein Trick, um darüber hinweg zu täuschen, dass ich nicht der geborene Leadgitarrist bin — und das bin ich bis heute nicht. Ich drehte den Verstärker voll auf und zog meine Show ab, indem ich letztendlich wie ein Wahnsinniger auf das Klavier sprang. Meiner Show hielt es jedoch nicht stand — es brach einfach zusammen. Ganz ohne war meine Show nicht — denn es war ja meine einzige Gitarre, die ich zu Brei schlug —, doch die Vicars engagierten mich sofort und ich war zwei Jahre, von 1965-1967, mit ihnen unterwegs.

Ich hatte eine Telecaster — meine Gibson 330 hatte ich erst kurz zuvor dafür in Zahlung gegeben —, also fügte ich den Hals meiner Tele mit dem Korpus der Jazz zusammen. Das war eine wunderbare Gitarre und ich spielte sie während meiner ganzen Zeit bei den Vicars. Er sah Peter Noone von Hermans Hermits ziemlich ähnlich. Aber er war ein guter Frontmann und die Mädchen standen auf ihn. Er war ziemlich geizig, ein Charakterzug, den er wohl von seinem Vater hatte. Ich erinnere mich noch, wie ich einmal zu ihm ins Haus kam. Ich ging rauf auf die Toilette und sein Vater rief mir auf der Treppe hinterher: Zu seinem Glück fehlten ihm nur noch die Sportfelgen.

Die besorgte er sich auf seine ganz besondere Art und Weise. Blutverschmiert und bewusstlos lag der Typ in seinem Auto. Er war die Art von Typ, die in allem, was sie taten, die Besten sein mussten und auch waren. Ein richtiger Ehrgeizling eben. Du hast beim Schwimmen gerade die vierte Bahn geschafft, da war er schon bei der siebten. Wenn du mit ihm Klettern gingst, war er den Baum hoch und wieder runter, bevor du beim zweiten Ast angekommen warst. Oder beim Billardspielen: Er hatte schon alle Kugeln versenkt und widmete sich der Acht, während du dich immer noch wundertest, wie zum Teufel er das machte.

Er stand unter einem inneren Zwang und musste sich ständig etwas beweisen, aber er war ein ausgezeichneter Schlagzeuger. Er war ein bisschen wie Keith Moon. Wie Sie sich erinnern, stand Ciggys Schlagzeug direkt vorne auf der Bühne, das sagt doch alles über seine Persönlichkeit aus. Ciggy war ein echter Tyrann. Unser Roadie Nod wohnte eine Zeit lang bei ihm. Nod war und ist mental etwas labil, aber ansonsten ein wirklich wunderbarer Kerl. Heute ist er ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann auf der Isle of Man. Nod war so durchgeknallt, dass er nicht nur das Equipment über den Jordan schickte, sondern sich in seiner Raserei beinahe selbst umgebracht hätte.

Radio Caroline war der erste Piratensender der Welt. Das gibt es heute nicht mehr, aber damals in den 60er Jahren gingen Leute mit einem Schiff drei Meilen von Englands Küste entfernt vor Anker, so dass sie die Radiogesetze umgehen und spielen konnten, was die anderen Sender nicht spielten. Es gab einen ganzen Haufen von ihnen, und Nod war der Erste. Und du bist auf der Campingliege, Nodder. Eine abgefahrene Nummer, die zwischen den beiden lief. Verdächtig schwul das Ganze. Obwohl Ciggy mit Jane was hatte und Nodder auch die ein oder andere abschleppte und verräumte, glaube ich, dass sie sich ihrer latenten Homosexualität nicht so richtig bewusst waren.

Unser Bandbus war riesig und überall mit Botschaften übersät. Je mehr Lippenstift-Sprüche auf dem Bus, umso bekannter und erfolgreicher die Band. Ciggy sah uns an und sagte beiläufig: Halt den Wagen an, Nodder. Wir sind aus dem Bus gestiegen. Und Ciggy sagte zu Nod, während er auf ein Hochzeitsgeschäft zeigte: Direkt hinein. Hochzeitskleider überall auf dem Transporter. Wir tourten durch ganz Nordengland und wo immer wir auftraten, rockten wir das Haus gewaltig. Ich enterte den Flügel, um von dort in die Menge zu springen. Wir waren eine Wahnsinnsband, genauso laut und aufregend wie The Who. Wir hatten zwar die längeren Haare, aber nie eigene Titel. Und wir hatten eine Art Varietenummer auf Lager.

Er trug immer riesige Unterhosen — und die sind in England immer für einen Lacher gut. Wenn Pete mit heruntergelassenen Hosen dastand, kam mein Auftritt. Ich warf ihm dann eine Sahnetorte ins Gesicht. Ich ging nach vorne zum Publikum, die Torte in der Hand, und fragte: Soll ich? Und nichts ist so komisch, wie ein Typ, der eine Sahnetorte ins Gesicht bekommt. Jede Nacht — buff! Pete bekam die Sahnetorte ab, alle lachten, und wir beendeten den Song und packten zusammen. Die Torte stand immer auf meinem Verstärker. Aber eines Abends ging ich nach hinten, um sie zu holen, und die verdammte Torte stand auf einem Zinnteller. Ich informierte Ciggy von meiner Entdeckung: Sieh doch mal!

Ich hatte ihm die Nase an zwei Stellen gebrochen, und überall war Blut und Rotz. Die Kids fanden es allerdings super. Sie dachten, es gehörte zur Show. Bei den Rocking Vicars hatten wir immer was zu lachen, na ja, fast alle. Wir hatten diesen schrecklichen Manager, Jack Venet, ein jüdischer Geschirrverkäufer. Er besorgte uns dort eine Wohnung, und wir zogen uns sofort den Unmut der ganzen jüdischen Nachbarschaft zu. Wir waren alles andere als beliebt, zumal wir in ihren Augen dem niederen Milieu entstammten. Aber wir kamen dort mit allem durch, denn die meisten von ihnen waren nette Leute.

Nur die Militanten wollten uns Ärger machen — aber gibt es nicht in jeder Glaubensgemeinschaft oder politischen Überzeugung Militante, die anderen das Leben zur Hölle machen wollen? Es war der Wahnsinn — ich war wirklich total vernarrt in sie. Ihr Name war Anne-Marie. In den Ferien kam sie mit in mein Haus in Wales. Fragt mich nicht warum, aber anscheinend war sie nicht die Richtige. Ein paar Jahre später dachte ich, ich hätte die Richtige gefunden, aber sie ist gestorben. Andererseits wird sie immer die Richtige sein, wenn sie stirbt, weil du es niemals herausfinden wirst — sie hatte keine Möglichkeit, die Falsche zu werden.

Mein nächster ungewollter Abstecher in die Vaterschaft ereignete sich während meiner Zeit bei den Rocking Vicars. Die Band spielte hauptsächlich auf den amerikanischen Luftwaffenstützpunkten in Europa. Auf jeden Fall hatte die Band zwei Sängerinnen: Ich war scharf auf die Namenlose, aber Harry ist mit ihr abgezogen. Die beiden kamen dann des Öfteren übers Wochenende in unsere Wohnung nach Manchester. Und dann tauchte Tracy eines Morgens um sechs Uhr auf: Ich meine, wer ist um sechs Uhr morgens ausgeschlafen? Sie war jedoch furchtbar beleidigt, dass ich nicht gleich bei der Sache war.

Sie ging fort und bekam das Kind. Das erste Mal traf ich Paul, da war er schon sechs Jahre alt. Ich war in Sachen Kokain unterwegs. Ich wartete in deren Küche auf den Dealer, machte mir einen Toast, als ein kleiner blonder Junge hereinspaziert kam und zu mir sagte: Mama ist im anderen Zimmer. Ich werde es nie herausfinden. Jedenfalls war Paul ein toller Bursche. Ist er immer noch. Mit dreiundzwanzig kam er einmal zu mir. Wie viel? Er fuhr vor dem Haus vor und sagte: Und Paul hat mir einmal ein Mädchen ausgespannt, aber das habe ich ihm heimgezahlt — ich nahm ihm auch eins weg. Wir haben sogar eine Nacht die Mädchen getauscht, bei Stringfellows in London. Es ist schon erstaunlich, wie viele Frauen sowohl mit dem alten Herrn als auch dem Sohn in die Kiste wollen.

Vor ein paar Jahren hat mich Paul besucht, aber er blieb nur einen Tag. Am nächsten Morgen fragten zwei Mädels in einem Auto nach ihm, und weg war er. Er fuhr mit ihnen rauf in die Berge und ich habe ihn nicht wiedergesehen. Irgendwann ist er wieder nach Hause geflogen, natürlich ohne sich von mir zu verabschieden. Paul fragte mich ständig um Rat, um dann das genaue Gegenteil von dem zu machen, was ich ihm geraten habe. Grundsätzlich halte ich diese Einstellung für sehr vernünftig. Wie der Vater, so der Sohn. Aber ich schweife gerade ab. Während meiner Zeit mit den Vicars nahmen wir drei Singles auf: Mit dieser Nummer landeten wir immerhin auf Platz 46 der Charts.

Er war ein Amerikaner, der in London lebte. Der Gestank des Ladens war nicht zum Aushalten. Shel lief andauernd gegen Wände und Türen, denn er war so blind wie eine Fledermaus. Sein Sehvermögen war sehr gering. Sie standen ihm immer rein zufällig zur Seite. Sein Gesicht war deswegen ständig mit Wunden übersät. Aber ansonsten war er in Ordnung und er hat seine Arbeit gut gemacht. Obwohl wir nie einen Hit hatten, waren unsere Auftritte im Norden ein Triumphzug sondergleichen. Südlich von Birmingham hatte wahrscheinlich nie einer von uns gehört, aber in Bolton brachten wir Tausende zum ausflippen. In Bolton gab es einen Laden, der über eine drehbare Bühne verfügte, und noch bevor wir die erste Umdrehung gemacht hatten, wurden wir schon von der Bühne gerissen.

Das schmerzt höllisch, kann ich Ihnen verraten. Und dann die Scheren. Damals war es in, Haarlocken von deiner Lieblingscombo zu bekommen! Wenn man noch nie vierzig ernste, grimmige Mädchen gesehen hat, die alle Scheren in den Händen halten und sich auf einen stürzen… Bei einem anderen Gig lief Harry raus, um sich das Mikro zu schnappen, wie er das immer zu Beginn der Show machte. Doch einige Mädchen hatten sich das Kabel gegriffen und zogen daran. Er rannte also raus und kam nie zurück, fiel einfach über den Rand von der über zwei Meter hohen Bühne, direkt in die Menge.

Später erzählte er uns, dass ihm, während er fiel, für den Bruchteil einer Sekunde folgender Gedanke durch den Kopf ging: Wir sind wirklich berühmt und ich bin total beliebt, und ich werde auf all diese Mädchen fallen, und sie lieben mich, und es wird ein Meer aus Titten, Beinen und Muschis sein. Er brach sich die Nase an zwei Stellen. Ein anderes Mal brach er sich den Finger, vielmehr wurde ihm der Finger gebrochen, als ein paar Mädchen ihm den Goldring von seinem Finger zogen. Ciggy wurden einmal in einer Show seine Stiefel entwendet, während er spielte! Ich will meinen Stiefel wiederhaben! In Manchester sollten wir mit den Hollies spielen und Ciggy bestand allen Ernstes darauf, als Letzte auf die Bühne zu gehen.

Die Hollies waren unglaublich erfolgreich zu der Zeit — sie hatten gerade erst sechs Nummer-eins-Hits hintereinander gehabt. Und dann kam unser Ciggy: Doch der Veranstalter teilte ihm mit: Sie sind die Stars des Abends! Dafür musst du Verständnis haben. Dann kommen wir früher nach Hause! Die Bühne bestand aus zwei zusammengeschraubten Teilen. Am Vorabend des HolliesGigs hatte sich Ciggy bei Nodder beschwert, dass sich die Bassdrums immer bewegten, so dass Nodder sie diesmal in den Spalt zwischen den beiden Bühneteilen geschraubt hatte. Das Problem war jedoch, dass die Bühne zwischenzeitlich wieder auseinandergeschraubt worden war.

Wir kommen auf die Bühne und Ciggy ruft: Die ganze verdammte Bühne rutschte auseinander und sein ganzes Schlagzeug fiel in dieses Loch. Das war das Ende der Show. Gott sei Dank war keiner mehr da. Als wenn das alles nicht unwirklich genug gewesen wäre, sah ich auch noch ein UFO, während ich bei den Rocking Vicars war. Es hatte eine leuchtende, rosa Farbe und die Form einer Kugel. Es war keines von diesen Dingen. Also stiegen wir aus dem Bandbus und sahen es uns alle an. Es hing da und schien zu pulsieren, aber das war wahrscheinlich nur der Effekt der Atmosphäre, so wie die Sterne zu pulsieren scheinen.

Von null auf 100 in weniger als einer Sekunde. Deshalb bleibe ich dabei, es war ein UFO, wie unwahrscheinlich das auch scheinen mag. Ich bin mir sicher, dass es an uns kein Interesse hatte. Eher war es scharf auf die Amerikaner. Ein Trip brachte uns nach Finnland, das ich erst mit Motörhead wieder beehrte. Die Vicars hatten dort einen Nummer-eins-Hit — man musste natürlich nur 30. Und die Vicars waren die erste britische Band, die hinter dem Eisernen Vorhang spielte. Ich habe keine Ahnung, wie das arrangiert wurde — unser Manager war ein draufgängerischer Kauz. Wir spielten in Jugoslawien, was sozusagen das Übergangsland des Ostblocks war.

Für die Gegend spricht ansonsten ehrlich gesagt nicht viel. Jugoslawien bestand hauptsächlich aus Felsen und Gestrüpp, und alle waren arm. Wir spielten in Ljubljana, der heutigen Hauptstadt von Slowenien. Dann fuhren wir runter nach Montenegro und Bosnien. Es ist so tief verwurzelt, dass sogar die Babys den Hass schon mit der Muttermilch aufzusaugen scheinen. Es bräuchte ein Wunder, damit sie jemals aufhören. Die Serben hassen die Kroaten — das ist alles, was man damals gehört hat, und es ist heute noch genauso. Ich kann auch nicht behaupten, dass der JugoslawienTrip besonders aufschlussreich gewesen wäre. Wir bekamen nur die guten Teile zu sehen — man hat einen Fremdenführer, aber in kommunistischen Ländern hatte das Wort Fremdenführer eine ganz eigene Bedeutung: Wenn der sagte, da gehen wir nicht lang, dann gingen wir da verdammt noch mal nicht lang!

Keine Widerrede! Anfang 1967 habe ich dann die Rocking Vicars verlassen. Sie machten noch bis Mitte der 90er Jahre weiter, als eine Art Varietenummer. Ich persönlich hatte höhere Ziele. Nachdem ich den Norden Englands im Sturm genommen hatte, wollte ich London erobern. Mit meinem Abschied von den Vicars sollte ich über Nacht ein Star werden — dachte ich jedenfalls damals. Alles würde wunderbar werden. Üppige Frauen würden sich meiner annehmen und mit mir Dinge anstellen — na ja, Sie wissen schon, was ich meine. Natürlich kam es ganz anders. Das erste Mal, als ich nach London ging, blieb ich ungefähr einen Monat — nachdem ich auf dem Sofa von Ron Woods Mutter aufgewacht war.

Ich wohnte bei einem Freund namens Murphy, den ich noch aus Blackpool kannte. Er war ein kleiner irischer Folksänger und ebenfalls ein Herumtreiber. Ein netter Typ. In Blackpool hatten wir dieselben Schneider. Sie mochten Murph, und Murph ging mit ihnen ab und zu weg. Er hat sie aber nicht gefickt — glaube ich zumindest. Die zwei Schwuchteln fertigten ihm ein Batman-Kostüm an, mit Kapuze und Fledermausflügeln, die von den Armen bis zur Gürtellinie gingen. Murph wollte vom Blackpool Tower fliegen — ein Werbegag. Aber es ist immer noch zu hoch, um davon runterzufliegen. Aber Murph zwängte sich in seinen Fledermausanzug und wir gingen alle mit ihm zum Turm.

Lassen Sie mich herein! Wie ist das? Jedenfalls war Murph schon in London, als ich beschloss, selbst dort hinzugehen. Seine Wohnung war ein schreckliches Rattenloch in Sunbury-on-Thames. Na gut, so schlimm war die Wohnung nicht. Die vier oder fünf Zimmer teilten sich zwanzig Herumtreiber. Es gab kein warmes Wasser, es gab nichts zu essen und Geld sowieso nicht. Wir stellten eine Band zusammen, ich und Murph und Roger, ein Schlagzeuger — er hatte kein Schlagzeug, er spielte auf Kissen! Nach kurzer Zeit verlor ich aber die Geduld, also ging ich zurück in den Norden. Als ich ihn wieder traf, war ich angenehm überrascht, dass er die Jahre mit seinem Verstand relativ intakt überstanden hatte zumindest was davon nach den Sechzigern noch übrig war.

Jetzt ist er Schriftsteller und er gab er mir einen seiner Romane. Wenn ich dazukomme, ihn zu lesen, lasse ich Sie wissen, wie er ist! Nicht lange, nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war, spielten die Birds in Northwich, bei Manchester, und sie nahmen mich mit zurück nach London. Ich rief bei Neville Chesters an. Er war Roadie bei den Who und den Merseybeats gewesen. Ich fragte, ob ich bei ihm auf dem Boden pennen könnte, und er sagte, ich sollte zu ihm kommen. Sie brauchten Hilfe, und so arbeitete ich für sie, ungefähr drei Wochen, nachdem ich mich bei Neville einquartiert hatte.

Jimi Hendrix war zu der Zeit riesig in England — er hatte gerade erst zwei Nummer-eins-Platten gehabt —, aber in Amerika hatte noch niemand von ihm gehört. Ich arbeitete etwa ein Jahr lang während all der Fernsehauftritte und Touren durch England für seine Band. Eine tolle Erfahrung. Hendrix war der Wahnsinn. Alles an ihm war genial — sein Gitarrenspiel, von seiner Bühnenshow ganz zu schweigen. Damals hat mir das Preisgefüge noch Schnappatmung gebracht, heute würden wir über diese sogar in Eurowährung nur noch schmunzeln. So vergeht die Zeit. An der Rezeption haben wir nach einem Lokal gefragt, welches lauschig und gut ist.

Leider haben wir vergessen, dazu zu sagen, das es -bitteschön- auch bezahlbar ein sollte. Empfohlen wurde uns ein kleines Lokal, direkt halbrechts gegenüber dem Hotel in einem Berg gelegen. Am Vorabend war uns dieses schon durch die solitäre Lage und die Illumination aufgefallen. Also kurz die Adresse notiert, die Beifahrerin hat navigiert, schon waren wir dort. Parken vor Ort war nicht möglich, alles von dicken Benz, Jaguar und anderen Nobelkarossen verstopft. Parken innerhalb der Markierung? Nicht für dieses Klientel. Klar, ist ja Urlaub. Streng bergauf, wieder vorbei am Parkplatz und dem irgendwie eigenartig lächelnden Parkservice, Richtung Eingang.

Dort war glücklicherweise eine Karte angeschlagen, die sich wunderbar gelesen hatte. Eine Leckerei an der Anderen. DAS wäre was für uns. Bis dann der Blick nach rechts verrutscht ist. Ich werde nie vergessen, wie die Begleitung mich ebenso entgeistert angeschaut hat, wie ich wohl auch geschaut habe. Gemüsesuppe als Vorspeise: Ist das die Nummer oder der Preis? Nachdem die anderen "Nummern" sich teils wiederholt haben, war uns klar: Soweit ich mich noch erinnern kann, war eine Gänsebrust nach Tegernseer Art für um die 50 DM zu haben. So viel Geld auf den Kopf zu hauen, dass war damals noch nicht unser Ding. Überhaupt habe ich mich in diesem Urlaub sehr, sehr klein gefühlt.

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